Parodontologie

 

"...und plötzlich fielen alle `raus..."

 

Die Er­kran­kung des Zahn­bettes ist neben Karies die weit verbreiteste Zahnerkrankung - 80% der Bevölkerung sind von ihr betroffen...

Dieses haben die meisten von uns schon so gehört oder gar erlebt. Das klingt typisch nach dem Endstadium der Parodontose – und geschieht nie „plötzlich“!

 

Hauptursache ist die bak­te­ri­el­le Plaque (Zahn­be­lag). Die Ab­wehr des ei­ge­nen Im­mun­sys­tems, wel­ches ver­sucht die Bak­te­ri­en zu be­sei­ti­gen, führt zur Zer­stö­rung des Ei­gen­ge­we­bes. Die Fol­ge ei­ner Nicht-Be­hand­lung ist der Ver­lust von Bin­de­ge­we­be. Die Zahn­ta­schen ver­tie­fen sich und der halt­ge­ben­de Kno­chen bil­det sich zu­rück. Dies führt zur Lo­cke­rung und zum Ver­lust der Zäh­ne.

Da schmerzhafte Beschwerden erst im Endstadium auftreten, wird dir Erkrankung von vielen Betroffenen zu spät offensichtlich. Doch Verlust von Bindegewebe ist grundsätzlich nicht umkehrbar (nicht reparabel) - was weg ist, ist weg. Wichtig ist daher die Früherkennung durch den regelmäßigen Besuch unserer Praxis sowie eine strukturierte Vorsorge.

 

 


Ich bin schon längst kein Kind mehr - Zahnputztraining verletzt mein Selbstwertgefühl!

 

Erfolgreiches Putzen der Zähne wird niemandem in die Wiege gelegt. Und ehrlich: wer hat es uns jemals richtig gelehrt?

Die Zahnputzolympiade der Marburger Zahnmedizinstudenten zeigte: "…am Ende überwog bei den meisten die Enttäuschung, eine 100-prozentige Plaque-Entfernung nicht erreicht zu haben, stattdessen aber ein wesentliches Studienziel: die Erkenntnis, dass ein erfolgreiches Zähneputzen niemandem in die Wiege gelegt wird, selbst Zahnmedizinern nicht…" (Quelle: zwp-Online, 09.03.2011) der Zähneputzer spürt seine eigenen Schwächen kaum und ist  daher auf die Hilfe eines Zahnarztes, einer Prophylaxehelferin oder Dentalhygienikerin angewiesen. [lesen Sie hier den gesamten Artikel: Putzolympiade an zahnmedizinischer Universität Marburg]

 

Zahn­fleisch­blu­ten - ein Ka­va­liers­de­likt?


An­zei­chen wie Zahn­fleisch­blu­ten, Rö­tun­gen und Schwel­lun­gen im Mund­raum so­wie schmerz­emp­find­li­ches Zahn­fleisch oder Mund­ge­ruch soll­ten Sie ernst neh­men und so­fort in ei­ner Beratung in unserer Praxis ab­klä­ren las­sen. Denn ei­ne recht­zei­ti­ge und sys­te­ma­ti­sche Be­hand­lung ist in fast al­len Fäl­len Er­folg ver­spre­chend.

 

Sollten Sie länger als 3-4 Tage Zahnfleischbluten nicht in den Griff bekommen, ver­ein­ba­ren Sie noch HEU­TE ei­nen Ter­min!

 

  

In unserem Videoportal können Sie sich unter Parodontologie mehrere Animation zur Thematik anschauen.

 

 

terminbuchen.com

Systematische Parodontosebehandlung


Der systematische Therapieablauf beginnt mit der Entfernung von harten und weichen Belägen durch die professionelle Zahnreinigung. Die Wissenschaft spricht es deutlich aus: unzulängliche Mundhygiene ist auch heute noch die Hauptursache allen Übels! Aus diesem Grund trainiert die Prophylaxeschwester mit Ihnen zusätzlich, was Sie zu Hause für eine verbesserte Mundhygiene tun können und vor allem WIE.
Um weitere Bakterienherde zu entfernen, werden gegebenenfalls Füllungen und Wurzelfüllungen gelegt bzw. erneuert. Mit Mundspülungen oder Medikamenten kann ein erneutes Bakterienwachstum kontrolliert werden.
In kommenden Sitzungen werden die harten und weichen Beläge unterhalb des Zahnfleischrandes mit speziellen Handgeräten, schall- oder ultraschallbetriebenen Geräten oder auch mit einem bestimmten Laser entfernt.

Gesundes Zahnfleisch